Archiv 2012

„Eine Kanne Wasser vorrätig“

Bürgerstiftung Steglitz-Zehlendorf hat zum Neujahrsempfang ins Gutshaus Steglitz eingeladen

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Rückblick und Ausblick auf 2012: der Vorstand zu wichtigen Vorhaben und  Aspekten der Arbeit der Bürgerstiftung

Der Redebeitrag von Frau Lorenz         

Benefiz Veranstaltung „Es geht doch nischt über Berlin“ – Eine Hommage an Walter und Willi Kollo

Am Mittwoch, 7. März 2012 um 18.00 Uhr laden die Bürgerstiftung Steglitz-Zehlendorf ,die Seniorenwohnanlage Rosenhof Berlin-Zehlendorf und das Zimmertheater Steglitz zu einer Benefizveranstaltung zugunsten des Kinder- und Jugend-, Reit- und Fahrvereins Zehlendorf e.V. in die Winfriedstraße 6 ein.

Unsere Pressemitteilung      Das Plakat       Der Flyer für die Lesung

Aktivitäten und Höhepunkte (Auswahl) und Programm-Vorschau bis November 2012

29.4. 2012: Erneute Teilnahme bei dem japanischen Kirschblütenfest „Hanami“, auf dem früheren Grenzstreifen zwischen Teltow und Steglitz-Zehlendorf. Zahlreiche Freunde haben uns dort besucht.

Das Besondere bei unserer Teilnahme in diesem Jahr: der gemeinsame Stand mit der Seniorenvertretung Steglitz-Zehlendorf, einem wichtigen Partner, mit dem es weitere Kooperationen geben wird

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4.5.2012: Eva-Ingeborg Scholz im Augustinum Kleinmachnow mit ihrem eindrucksvollen Stück: „Oskar und die Dame in Rosa“, das immer wieder das Publikum in seinen Bann zieht und dann zumeist sehr nachdenklich  in den Abend entlässt.Lesen Sie hier weiter.

26. 8.2012: Die Bezirksmedaille des Bezirks Steglitz-Zehlendorf wird der Vorsitzenden der Bürgerstiftung, zusammen mit fünf weiteren Jubilaren, durch den BVV-Vorsteher, Herrn Rögner-Francke, in einem Festakt im Gutshaus Steglitz, feierlich überreicht. (Foto: Pressestelle Steglitz-Zehlendorf

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1.9.2012: Teilnahme der Bürgerstiftung
auch bei der 2. Freiwilligenbörse im Bürgersaal im Rathaus Zehlendorf

.Am 2.9. 2012 wurde die BücherboXX vor dem Mehrgenerationenhaus PHOENIX am Teltower Damm 228 durch die Stadträtin, Frau Markl-Vieto, eröffnet. Die Bürgerstiftung gehört zu den ersten, die dieses Vorhaben sehr begrüßt haben. Die Bürgerstiftung gehört deshalb zu den Sponsoren, die die Tafel im Innenraum der BücherboXX nennt. Dieses Projekt ist  eine wunderbare Illustration unserer Philosophie: die Kultur im öffentlichen Raum zu fördern - und dies, wo immer möglich, generationsübergreifend! Dies gelingt mit der ersten BücherboXX in unserem Bezirk auf eindrucksvolle Weise. Und wir hoffen mit der Stadträtin, dass noch viele weitere "Schwestern" folgen werden: Fördermaßnahmen

2.10.2012, 19 Uhr: Lesung  Dr. Marianne Suhr im Gutshaus Steglitz „Wrangelschlößchen“, Schloßstraße 48. Frau Dr. Suhr liest aus ihrem Roman „Roter Milan“, mit dem – am Vorabend des Tages der Deutschen Einheit – diese Thematik aufgenommen wird: Die Verarbeitung wesentlicher Umwälzungen in Deutschland auf einer ganz persönlichen Ebene – im Leben zweier Frauen und ihrer Familien.

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Dazu Marianne Suhr:

Der Roman „Roter Milan“ entstand nach Notizen aus 2 Jahrzehnten, angereichert durch Erinnerungen an eine Kindheit im Havelland.

Die Rahmenhandlung zeigt die nach der „Wende“ aktuelle Situation der Freundschaft zweier Frauen, die sich schon als Kinder kannten, die durch die politische Situation mehr oder weniger unterbrochen wurde.

Die Verarbeitung wesentlicher Umwälzungen in Deutschland auf einer persönlichen Ebene steht im Mittelpunkt, weniger eine Allgemeinsicht.

Ein „Geschichtsbuch als Roman“, so wirbt der Verlag für das Buch.

In diesem Sinne wird bei einer Präsentation neben einer Passagen-Lesung auch immer in Nach- oder Vorgesprächen auf die politischen Begleitumstände – und Aktuelles - Bezug genommen .Der Roman „Roter Milan“ ist keine Autobiografie, obwohl auf eigene Erfahrungen Bezug genommen wurde und echte Personen nachgezeichnet wurden, wie zum Beispiel die inzwischen verstorbene Mutter von Karin.

Es ist dennoch ein sehr persönliches Buch, so dass in Gesprächen zur Lesung auch die Biografie der Autorin Thema sein kann, vor allem auch die Erfahrungen aus der politischen Arbeit.

Vita und Bibliographie

Die Thematik dieses Romans haben wir bewusst mit Blick auf den Tag der Deutschen Einheit gewählt, geht es doch um die vielfältigen Erfahrungen, die wir alle in den Zeiten von Grenzen, Mauerfall und Wiedervereinigung gemacht und die uns auf die eine oder andere Weise geprägt haben. Die Bürgerstiftung knüpft damit zugleich an die große Veranstaltung 2010 an „Kamen wir ans andere Ufer“ – 20 Jahre Deutsche Einheit –mit Freya Klier und Stefan Krawczyk, eine gemeinsame Veranstaltung der   Bezirksverordnetenversammlung und der Bürgerstiftung.

Wie es sich heute mit dem Ankommen verhält und mit den Mauern in unseren Köpfen, welche Wahrnehmungen wir haben , über diese und andere Fragen wollen die Autorin und der Vorsteher der BVV Steglitz-Zehlendorf, Herr Rögner-Francke, im Anschluss an die Lesung mit uns diskutieren.

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Der Online-Bericht aus den Stadtrand-Nachrichten

6.11.  2012, 19.00 Uhr , ebenfalls im Gutshaus Steglitz  (Wrangelschlösschen),Schloßstr. 48 ,12165 Berlin

Lesung mit Marguerite Kollo : Willi Kollo „Als ich jung war in Berlin…“

Eine musikalische „KOLL(o)AGE“ mit Melodien und Texten von Walter Kollo und Willi Kollo, Marguerite Kollo, Enkelin von Walter Kollo und Tochter von Willi Kollo, liest aus den von ihr bearbeiteten und herausgegebenen Memoiren ihres Vaters. Mit viel Witz und Tiefgang hält Kollo Rückschau auf das Berlin der Jahre 1890 bis 1946 und erinnert sich an so prominente Künstler wie Claire Waldoff und Fritzi Massary. Berlin verdankt den Kollos große Operetten, Revuen, Filmmusiken und unsterbliche Lieder wie "Das war in Schöneberg im Monat Mai".

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Buchumschlag

Dazu Marguerite Kollo:

„Willi Kollos Erinnerungen “Als ich jung war in Berlin” sind eine große literarisch-musikalische Biografie und zugleich eine Kulturgeschichte der Musikmetropole Berlin von der Gründerzeit über die Goldenen Zwanziger Jahre bis zum Dritten Reich. Damit ist das Buch weit mehr als nur eine Familienchronik – es ist ein ungehobener Schatz deutscher Kulturgeschichte. Als Willi Kollo 1988 starb, schrieb DIE ZEIT: „Er war der Sohn eines berühmten Vaters und der Vater eines berühmten Sohnes und hatte, wie es sich beinahe gehört, selber keinen Mangel an Ruhm.“ Schon als Schüler fiel er durch sein literarisches Talent auf, er machte Bekanntschaft mit Oswald Spengler und Walther Rathenau, die ihn nachhaltig prägten. Gemeinsam mit seinem Vater Walter Kollo schuf Willi Operetten und Evergreens wie „Was eine Frau im Frühling träumt“ und „Warte, warte nur ein Weilchen“

Die Gäste, die bei der großen Veranstaltung am 7. März im Rosenhof waren, haben bereits eine kleine Kostprobe von Frau Kollo gehört, bei der es um die Entdeckung der berühmten Claire Waldoff durch Walter Kollo ging. Die kommende Lesung jedoch zeigt Ihnen in sehr unterhaltsamer Weise und vielen Melodien das Berlin der Jahre 1890 bis nach dem Zweiten Weltkrieg, einen interessanten Querschnitt aus den Erinnerungen ihres Vaters Willi Kollo "Als ich jung war in Berlin".

Portrait Marguerite Kollo

Die Presse schreibt:

“Man kann nur jeden ermuntern, sich dieses Buch vorzunehmen“, „Ein fulminantes Buch über die Familie Kollo – Durchweg freundlich und genau charakterisiert werden unzählige Künstler vorgestellt; der Leser nimmt teil an der Freude über erste große Erfolge vor dem Ersten Weltkrieg, er erlebt die fiebrigen Jahre der Weimarer Republik, lebensbedrohliche Situationen nach 1933 und dann den schwierigen, aber geglückten Neubeginn nach 1945, zuerst in Hamburg, dann wieder in Berlin. Ganz ohne nostalgische Absicht geschrieben ist das Buch gleichwohl ein anrührender Rückblick auf ein Stück Musikgeschichte….“ „Mit Bild- und Tondokumenten (CD mit 23 historischen Kollo-Aufnahmen von 1927 – 1946), hilfreichen Begriffserklärungen und einem Namensregister, das nicht nur auf die Seitenzahlen verweist, sondern auch die Funktionen und Lebensdaten liefert, wird das Buch zu einem Standardwerk.“

Beide Veranstaltungen  sind als Benefizveranstaltungen konzipiert:

Die Schriftstellerinnen verzichten auf ihr Honorar zugunsten der Arbeit der Bürgerstiftung Steglitz-Zehlendorf– daher hoffen wir auf Ihre zahlreichen Spenden, um kulturelle Projekte auch andernorts, z.B.in Schulen, durchführen zu können. Ein Schwerpunkt ist dabei die musikalische Bildung von Kindern.

Der Eintritt ist frei. Spenden sind dringend erwünscht!

Im Anschluss an beide Veranstaltungen  können Sie diese  Bücher sowie CDs und Hörbücher auch käuflich erwerben. Frau Suhr und Frau Kollo werden die Bücher auch gern signieren.

Vererben - Stiften - Spenden - Unterstützen

Veranstaltung der Bürgerstiftung Steglitz-Zehlendorf am 23.11.2012, 19:00 Uhr im Rathaus Zehlendorf, Sitzungssaal

Büsti vererben_ spenden_stiften 11_12 006

U.Scharnhorst, K.Lau, R. Breidenbach

Impressionen vom 5. Berliner Stiftungstag am 16.11.2012 - 11:00 - 18.00